ABOVST
Verarbeitungsstelle für Spedition
In dieser Tabelle werden die für eine Verarbeitungsstelle gültigen Informationen festgehalten. Diese Tabelle hat eine unterschiedliche Struktur je nach der verwendeten Spedition. Deshalb ist die Beschreibung aufgeteilt in 2 Teilkapitel (Winspedi und CharSpedi).
WinSpedi
Zeile 1
| Stelle | Beschreibung |
|---|---|
| 1-40 | Bezeichnung der Verarbeitungsstelle |
| 50-58 | Erstellen Produktionsrouten Sollen spezielle Produktionsrouten erstellt werden (z.B. Lieferscheine mit Produktionsrouten auf Ferag), kann hier die passende Steuerung hinterlegt werden. Diese Parameter werden nur aktiv wenn in AWSG auch Spediflag 3 gesetzt ist. Mit den hier zugeteilten Fahrt-Nr, Stapel und der verwendeten Spedivariante und Splitcode wird die Sacknr und Verarbeitungsstelle für die Produktionsroute zugeteilt; deshalb ist die Sacknr in AWVP für diese Produktionsrouten zwingend! Stelle 50 E = Fahrtnr aus AWSG (Feld Ersatzfahrt) verwenden übrige = Fahrt verwenden gemäss Originalzuteilung Stelle 51-54 Stapel für Produktionsroute (muss in ABOSTAP erfasst sein mit ausschliesslichem Zweck für Produktionsroute) Stelle 55-58 Versandgruppe für Produktionsroute (muss in Code ABOVERSG erfasst sein mit ausschliesslichem Zweck für Produktionsroute) |
| 59-60 | Verarb. Stelle Kurzzeichen Verarbeitungsstelle-Kurzzeichen für Ferag-Routen jede Verarb.Stelle muss eindeutiges Kurzzeichen haben; wird nicht mit dem Ferag-String gearbeitet, wird dieses Feld nicht verwendet. |
| 60 | Uebersetzunng Wird nicht mit Ferag gearbeitet, kann eine Uebersetzung für Aboart und Versandart eingerichtet werden (siehe CODN ABOSPUEB). Soll dieser Uebersetzung verwendet werden, muss die Position 60 auf 'S' gesetzt werden. |
Zeile 2 (Informationen für Einzeladressierte Exemplare) bzw. Zeile 3 (Bundinformationen)
| Stelle | Beschreibung |
|---|---|
| 1 | Gewicht-Zuschlag Einzel-Ex: Gewicht-Zuschlag-Klasse (z.B. für Streifband) (erlaubt ist 1 oder 2); Gewicht kommt von Spedistart-Parameter Es wird gegenwärtig nur Zuschlag pro Exemplar gerechnet (gemäss Zeile 2) |
| 2 | Minimal-Bunde Minimalbunde auffüllen auf Minimalmenge (wird immer aus Zeile 2 verwendet): 1 = auffüllen mit leeren Etiketten am Schluss des Bundes 2 = auffüllen mit leeren Etiketten am Anfang des Bundes übrige = nicht auffüllen |
| 3 | Zusatzkopfzeilen Nicht leer: Am Anfang des zu erstellenden Datenfiles sind zusätzliche Kopfzeilen einzufügen aufgrund der SYTX-Einträge. Schlüssel in SYTX für diese Einträge (einer oder mehrere): Arbeitsgebiet = SPED Textkey-1 = PREFIX-x (wobei x dem in dieser Stelle 3 angegebenem Wert entspricht). Textkey-2 = Beliebige Nummer (Verhinderung doppelter Einträge) Je Kopfzeile ist ein Record zu erfassen, der auch mehrere Bildschirmzeilen umfassen kann (aber ohne expliziten Zeilenwechsel)Folgende Punkte sind zu beachten: Texte werden wie erfasst in das Datenfile gespeichert; das Zeichen ';' wird durch das effektiv verwendete Feldtrennzeichen ersetzt (z.B. Tab). Ausserdem können folgende Platzhalter verwendet werden,die zu Laufzeit ersetzt werden #O# = Objekcode #G# = Speditionsgruppe #S# = Splitcode #U# = username #T# = Text aus Ausgabename #D# = Spedidatum TT.MM.JJ #I# = SelektionsID #L# = Laufnr zu Selektions-ID |
| 4 | Reserve |
| 5 | Bundtyp M = Mutationsmeldungen auf Bundzettel 2 = 2 Bundzettel pro Seite, wobei die erste Hälfte des Stapels auf der Seite oben gedruckt wird, und die zweite Hälfte auf der Seite unten. Somit kann der Stapel in der Mitte geschnitten werden und dann der obere Stapel auf den unteren gelegt werden. |
| 6-7 | Ausgabetyp 01 = Detailfile mit Etiketten- und Bunddaten (nur Zeile 2 ausfüllen) 02 = wie 01, aber leere Etikette (gemäss TXTW aboetik/leeradr) für jedes Exemplar bei Mehrex. oder 'auffüllen 03 = wie 01, aber nur einzeladressierte Exemplare 11 = nur Etikettendaten (in Zeile 2) 12 = nur Etikettendaten erweitert (VESR) (in Zeile 2) 15 = wie 11, aber leere Etikette (gemäss TXTW aboetik/leeradr) für jedes Exemplar bei Mehrex. oder 'auffüllen' 21 = nur Bunddaten (in Zeile 3) 22 = nur Bunddaten (in Zeile 3) für Auto-Zustellung 23 = nur Bunddaten (in Zeile 3) für Postzustellung |
| 8-13 | Adressstruktur Struktur und Grösse der Adresse im Format SZZLLA S = Struktur (1= Postfertige Adresse auf max. 10 Zeilen, 2= Einzelfelder gemäss nachfolgender Struktur, 3 = wie 1 aber immer mit Landzeile, 4= Einzelfelder gemäss spezieller Struktur), ZZ = Anzahl Zeilen, LL = Anzahl Stellen pro Zeile, A = Ausrichtung O (erste Zeile immer gefüllt) oder U (letzte Zeile immer gefüllt) Werden Einzelfelder (Code 2) verlangt, werden folgende Felder geliefert Adresse1: Titel vor und Anrede Adresse2: Name Adresse3: Vorname Adresse4: Zusatz1 Adresse5: Zusatz2 Adresse6: Zusatz3 Adresse7: Strasse Adresse8: Hausnr Adresse9: Postfach inkl Nr. (sofern in Versandart Strasse und Postfach verlangt, sonst in Strasse/Hausnr) Adresse10: Ort Adresse 11:Landbezeichnung Adresse12: Zusatz4 Adresse13: Zusatz5 Adresse14: Titel vor Name Adresse15: Reserve Werden Einzelfelder (Code 4) verlangt, werden im Gegensatz zu Struktur mit Code 2 folgende Felder in neuer Struktur geliefert: Adresse6: Firma-Name Adresse12: Firma-Zusatz1 Adresse13: Firma-Zusatz2 |
| 14 | Bundwechselzeichen Beliebiges Zeichen für Bundwechsel (nur Zeile 2) |
| 15 | Position Bundwechsel 1 = auf letzter Adresse eines Bundes, 2 = auf erster Adresse eines Bundes (nur Zeile 2) |
| 16-17 | Testetiketten Anzahl Testrecords am Anfang, wobei alle Felder mit X bzw. 9 aufgefüllt werden |
| 18 | Ausgabeart 1 = Papier mit Crystal erstellen (Ausgabename = Formularname in ACFO) 2 = File gemäss SYFI-Definition (Ausgabename = Variante in SYFI) 3 = PDF-File mit Crystal erstellen (Ausgabename = Formularname in ACFO) 9 = Spezialprogramm (Ausgabename = Name des Spezialprogrammes) |
| 19 | Post-Zusatzgruppe Zusatz zu Poststatistikgruppe aus Versandart, wenn abhängig von Verarbeitungsstelle unterschiedlich abgerechnet wird (z.B. 2-Falz und 3-Falzzeitungen mit unterschiedlichem Tarif) |
| 20 | Mehrex-Sortierung Mehrex-Exemplare werden nach Anzahl Exemplaren in Bund sortiert: A = Aufsteigend D = Absteigend leer = Sortierung nach Bund-Nr (alle Bunde zu einem Abo sind zusammen). |
| 21-40 | Ausgabename Steuerung der Ausgabe; siehe unter Ausgabeart |
| 41-60 | SYSE-Text Text für Feld Vorlage in Ausgabe-Uebersicht bei Crystal-Listen bzw. für Filename bei via SYFI erstellten Files. Dabei können folgende Platzhalter verwendet werden: #O# = ersetzen durch Objekt #G# = ersetzen durch Speditionsgruppe #S# = Splitcode #U# = username #T# = Text aus Ausgabename #D# = Spedidatum TT.MM.JJ #I# = SelektionsID #L# = Laufnr zu Selektions-ID Achtung: bei File pro VSTGruppe gilt erste verwendete Verarbeitungsstelle; grundsätzlich ist bei der Namenswahl sicherzustellen, dass nicht mehrere Files denselben Namen erhalten (würden in diesem Fall überschrieben). |
CharSpedi
Zeile 1: Bezeichnung der Verarbeitungsstelle
Zeile 2: Gemäss nachfolgender Beschreibung:
| Stelle | Beschreibung |
|---|---|
| 1 | Nicht verwendet |
| 2-3 | Anzahl Zeilen für Adress-Andruck (max. 10) |
| 4-5 | Anzahl Stellen pro Zeile für Adress-Andruck (max. 80) |
| 6 | Bearbeitung der Spitzenbunde Wenn Flag nicht gesetzt ist: Es wird immer ein Spitzenbund erstellt. Wenn Flag = "Y": Es wird nur ein Spitzenbund erstellt, wenn er nicht dieselbe Anzahl Exemplare enthält wie ein Standardbund. Beispiel Flag: Y leer Anzahl Exemplare: 8080 Standardbunde: 4, 3 Spitzenbunde: 0, 1 |
| 7 | Standard-Spedition 1= Leerseite nach Teilausgabe kein Sort nach Teilausgabe 2 = Leerseite nach Teilausgabe Daten zuerst nach Ausgabe sortiere |
Bundkarten aus Standard-Spedition (ausser bei Verarbeitungsart "eabk"):
| Stelle | Beschreibung |
|---|---|
| 8-15 | Formular-Name für Druck Bundkarten |
| 16-19 | Format-Name für Druck Bundkarten |
| 20 | S = Probedruck am Anfang in Seiten E = Probedruck am Anfang in Etiketten |
| 21-22 | Anzahl Seiten/Etiketten Probedruck (Anfang) |
| 23 | S = Probedruck am Ende in Seiten E = Probedruck am Ende in Etiketten |
| 24 | Anzahl Seiten/Etiketten Probedruck (Ende) |
| 26 | M = Sort nach Anzahl Exemplare im Bund (nur bei Aufbereitungsarten bk/bkpv) B = Sortieren nach Verarbeitungsstelle und Bund-Nr. (Gilt für Etiketten und Bundkarten) |
| 27-30 | Variante für File-Erstellung Soll für Bundkarten ein File erstellt werden, kann hier die Art des Files hinterlegt werden; es muss ein SYSC-Parameter mit dem Schlüssel abo-abzd-xxxx (xxxx = Variante) vorhanden sein! |
Etiketten (nur Aufbereitungsart "ea", "eabk" und "easb"):
| Stelle | Beschreibung |
|---|---|
| 31-38 | Formular-Name für Druck Etiketten |
| 39-42 | Format-Name für Druck Etiketten |
| 43 | S = Probedruck am Anfang in Seiten E = Probedruck am Anfang in Etiketten |
| 44-45 | Anzahl Seiten/Etiketten Probedruck (Anfang) |
| 46 | S = Probedruck am Ende in Seiten E = Probedruck am Ende in Etiketten |
| 47-48 | Anzahl Seiten/Etiketten Probedruck (Ende) |
| 49 | Y = Etiketten in umgekehrter Reihenfolge |
| 50 | B = Bundwechsel-Zeichen auf letzte Etikette (sonst erste Etikette); bei "easb" wird damit auch festgelegt, wann der Bundrecord zu erstellen ist. |
| 51-53 | Bundwechsel-Kennzeichen als Uebersteuerung von Aboplan (ist das Feld leer, gilt der Aboplan) |
| 54-57 | Variante für File-Erstellung Soll für Etiketten ein File erstellt werden, kann hier die Art des Files hinterlegt werden; es muss ein SYSC-Parameter mit dem Schlüssel abo-abzd-xxxx (xxxx = Variante) vorhanden sein ! |
| 59-60 | wenn ausgefüllt und nicht "VE" Wenn ausgefüllt, wird folgende Sonderverarbeitung durchgeführt: Bundkarten mit Bundgrösse kleiner dieser Anzahl werden in ein separates Printer-Spoolfile erstellt; d.h. es gibt 2 Spoolfile für Bundkarten, aber nach wie vor nur ein Spoolfile für Etiketten (Versandstrasse wirft Kleinbunde separat aus für manuelle Bearbeitung !) Wenn ausgefüllt mit "VE" Im variablen Bereich bei Verarbeitungsstelle "ea" wird zusätzlich die VESR-Teilnehmer-Nr, die Referenz-Nr und der VESR-Kontoinhaber aufgebaut (siehe Variabler Bereich von ABZD). Als Basis für die Aufbereitung dieser Daten dient die CODE-Tabelle "ABSZFILT". |
Zeile 3: Zusätzliche Informationen
| Stelle | Beschreibung |
|---|---|
| 1 | G = In ABZD ist die beznr gemäss Spedidatum zu setzen; d.h.es ist möglich dass History-Nummern entstehen können. Dies erlaubt, in FORM auch mit X-Feldern die am Spedidatum gültige Adresse zuzuteilen. |